Titelbild

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Sonnenuntergang auf dem Heitern, Oktober 2016

Dienstag, 17. Januar 2017

Profeelischer Circuit 7/6 - Geht im Fall auch im Schnee!

Jaaa, ihr habt richtig gelesen... Gestern Abend gab es noch einmal einen Circuit-Durchgang im profeel outdoor training.
Nachdem ihr ja nun die Übungen schon kennt von meinen letzten Posts, will ich euch heute mit ein paar Schnee-Bildern glustig machen. Weil... Wir hatten ja zwar in der letzten Woche schon ein bisschen Schnee, aber gestern - ich sag euch, das war einfach traumhaft!
Aber wie ihr auf dem ersten Bild sicher schon gesehen habt... Im gestrigen Training gabs noch etwas anderes als Circuit. Fleissige Leserinnen und Leser meines Blogs haben es vielleicht schon erkannt. Ist schon eine Weile her seit dem letzten Mal, nämlich ziemlich genau ein Jahr... Auf dem Programm stand wieder einmal die "Riesen-Abfall-Tüten-Stafette"!

Und eines könnt ihr mir glauben: dieses Training wirkt sich definitiv auch auf die Lachmuskeln aus! ;o) Wir taten uns für die Stafette in Zweierteams zusammen.
Ich setzte mich auf die Riesen-Tüte, Irène schnappte sich die Tüten-Enden und sprintete los Richtung Jugi. Auf halber Strecke umdrehen, zurück zum Kunsthaus und Positions-Wechsel. Dann war ich am Ziehen und Sprinten, Irène durfte es sich "bequem" machen. Und im Gegensatz zu noch vor einem Jahr war es gestern wirklich schon fast bequem in der Sitzposition. Es hatte nämlich mehr Schnee, was den Boden doch etwas polsterte, und vom letzten Jahr wussten wir ja ungefähr noch, wie wir uns am besten hinsetzen...
Wir machten zwei solche Durchgänge wobei man ja sagen muss, dass die Herren der Schöpfung im zweiten Durchgang mit allen Mitteln kämpften. Aber da nutzte alles "Weg-Abschneiden" und "Bein-Stellen" nichts - wir Frauen hatten einfach die Nase vorn!

Ich sags euch, nach diesen zwei Durchgängen waren wir ganz schön ausser Puste! Aber - etwas fehlte noch... Geeenau! Der Barfuss-Schnee-Run. Also alle Schuhe und Socken aus, und ab ins kühle Weiss! Und dann nichts wie nach Hause, unter die warme Dusche, ins warme Bad, und dann den Abend in der warmen Stube geniessen.

Weiterhin eine schöne Schneewoche wünsche ich euch!
Liebe Grüsse, Euer Running Bunny Susanne

Dienstag, 10. Januar 2017

Profeelischer Circuit 6/6 - Im Fokus: Die Cardio und der Ganzkörper

Nach zwei Wochen "Montags-Pause" trafen wir uns gestern Abend wieder auf der Schützenwiese zum profeel outdoor training. Wir hatten noch den sechsten Teil unseres profeelischen Circuits vor uns.
Geeenau, wie oben nur unschwer zu erkennen ist, wieder bei Schnee und mit Barfuss-Schnee-Run. ;o)

Aber starten wir doch mit dem Circuit, oder? Also, ich habe euch schon die folgenden Übungs-Pakete erklärt: Beine, Oberkörper, Rumpf und Balance. Bleiben noch ein Übungs-Paket und eine einzelne Übung.

Da wäre mal der Oberkörper.  Eine ziemlich anstrengende Übung... Wir nehmen die Brett-Position ein. Dann ziehen wir das rechte Knie nach vorne zum rechten Ellbogen, strecken das Bein wieder nach hinten raus und in die Höhe. Wieder nach vorne zum Knie, nach hinten in die Höhe, und den Fuss wieder absetzen.
Wie gewohnt machen wir die Übungen während einer Minute. Bei dieser Übung wechseln wir immer nach zwei "Knie-Berührern" das Bein, sodass beide Po-Backen gleichmässig trainiert werden.

Kommen wir zum Cardio-Paket, das wieder zwei Übungen beinhaltet. Einerseits wäre da mal das Climbing. Das kennt ihr ja schon. Und so sieht das Ganze aus, wenn die Fotografin just vor dem Abdrücken einen Witz macht...
Hier ein Climbing-Bild aus einem herbstlichen Wake Up-Training.
Bei der zweiten Cardio-Übung hat Babs wegen dem Schnee eine kleine Änderung vorgenommen. Ursprünglich wäre die Übung mit Hüpfern auf der Mauer - aber das war gestern definitiv zu gefährlich... So machten wir stattdessen eine Art gehüpfter Ausfallschritt - oder so ähnlich. ;o)
Wir ziehen das linke Knie in die Luft, berühren es mit dem rechten Ellbogen. Dann den linken Fuss zum Boden, Zwischenhüpfer, und den rechten Fuss nach hinten ausstrecken. Hier gab es keinen Seitenwechsel während dem Durchgang. Wir wechselten das Bein dann im zweiten Circuit-Durchgang.
Hier noch Bilder, wie die Übung während den ersten fünf Circuits ausgesehen hat. Wir standen mit dem rechten Bein auf der Mauer, das linke war seitwärts in der Höhe. Dann hüpften wir runter, den rechten Fuss auf den Boden und den linken auf die Mauer - und dabei noch den Po nach hinten rausstrecken. Ihr wisst, wie ich meine, oder?
Ja, das erste Bild in diesem Post hat es schon ein bisschen verraten... Nach dem Cool Down gab es einen weiteren Barfuss-Schnee-Run. So sieht es dann anschliessend aus, wenn wir alle unsere Füsse trocknen und zum Wärmen wieder in Socken und Schuhe stecken.
So, und nun wünsche ich euch eine wunderbare Woche! Und ich melde mich jetzt schon ab bis zum nächsten Montags-Training. Ich kann am Donnerstag wegen einem Ausbildungs-Termin nicht im Training dabei sein. Wünsche aber allen Profeelers ein weiteres, wunderbares Schnee-Training!

Liebe Grüsse, Euer Running Bunny Susanne

Freitag, 6. Januar 2017

Die Profeelers sind wieder am Start!

Also zuerst einmal: Zwar etwas spät aber von ganzem Herzen wünsche ich euch alles Gute für das Jahr 2017! Ich hoffe, ihr konntet die Feiertage etwas geniessen, euch erholen, und seid gut ins neue Jahr gestartet!
Ich habe mein Silvester mit Familie und Freunden in den Bergen verbracht. Wir hatten zwar nicht viel Schnee, aber dafür umso mehr Sonne. Hach - das hat gut getan! Dem Alltag entfliehen, Sonne und Bergluft geniessen, und wieder mal einen Tag auf Skiern stehen. :o)

Aber nun zum eigentlichen Thema, dem gestrigen profeel outdoor training.
Rechtzeitig zum ersten Training des neuen Jahres gönnte uns Frau Holle eine weisse Pracht und wir freuten uns alle auf das erste Schneetraining der Saison. Vielleicht wieder mit Barfuss-Schnee-Run...?
Gestern Abend gab es einen kleinen Orts-Wechsel. Zum Aufwärmen blieben wir noch auf der Schützenwiese, verschoben dann aber in die schöne Zofinger Altstadt zum Rathaus.
Das Gute am Outdoor Training ist ja, dass es komplett Orts-unabhängig ist. So können wir nämlich kurze Kraft- und Ausdauer-Parcours ganz gäbig mitten im Städtli machen. Schliesslich haben wir hier diverses Equipment. Fahrrad-Ständer, Treppe, Bänkli... Und nicht zu vergessen unsere eigene Muskelkraft!
Der gestrige kurze Parcours war eigentlich gar nicht sooo kurz. Er bestand aus 5 verschiedenen Übungen und 10 Durchgängen à je einer Minute.
Es gab die folgenden Übungen: Squats mit Fäusten in die Höhe schieben, das halbe X, die Beinschere, Climbing und Treppensprint.
Nach diesen 10 Durchgängen joggten wir wieder zurück zur Schützenwiese, wo noch eine Runde Krafttraining auf uns wartete.
Wir widmeten uns so gut wie jedem Muskel in unserem Körper. Dies mit Squats, Ausfallschritt über Kreuz, Hoover, schmale Liegestütze, Crunches, und, und, und.
Nach dieser Anstrengung gingen wir wie gewohnt ins Cool Down (das aus wohl bekannten Gründen nicht sooo lang war) und Stretching.

Und dann war er endlich da, der grosse Moment, auf den wir alle schon lange gewartet haben! Schuhe aus, Socken aus, und Barfuss ab ins kalte Weiss! Der Barfuss-Schnee-Run.
Ihr glaubt gar nicht, wie gut das tut! Während dem kurzen Run durch den Schnee sind die Füsse extrem kalt! Ich hab sie fast nicht mehr gespürt. Dann sofort die Füsse mit einem Handtuch trocken reiben, frische, trockene Socken anziehen und wieder ab in die Schuhe. Und dann startet die hausgemachte Fuss-Sauna, ich sags euch! Und das ist ein Gefühl, das noch lange anhält! Also - ich kann es euch nur wärmstens empfehlen!

Viel Spass also im Schnee und liebe Grüsse,
Euer Running Bunny Susanne

PS: Das profeel outdoor training ist übrigens auch ein super Grippe-Mittel! Gestern Abend war ich nämlich noch voll "vergrippt", mit Husten und Schnupfen und fühlte mich einfach nicht wirklich fit. Ich wusste, nach dem Trainig legt es mich entweder definitiv ins Bett oder es geht mir besser. Und ich fühle mich heute also um Welten besser! :o) Und das ganz ohne Medizin...!

Dienstag, 20. Dezember 2016

Profeelischer Circuit 5/6 - Im Fokus: Der Rumpf und die Balance

Gestern Abend war schon der fünfte Durchgang unseres Circuits im profeel outdoor training.
Wie auch die letzten Wochen war es ziemlich frisch... Aber dafür durften wir einen traumhaften Sternenhimmel bestaunen. Wunderschön! In solchen Momenten denke ich immer wie gut es wäre, wenn ich eine Spiegelreflexkamera dabei hätte, damit ich euch an der schönen Sicht teilhaben lassen kann... Da gibts nur eins: Ihr müsst halt auch mal kommen, dann seht ihr es! :o)

Nun aber wieder zurück zum profeelischen Circuit. Heute möchte ich euch die Übungen für Rumpf und Balance etwas näher vorstellen. Den Anfang mache ich mit den Rumpfübungen.

Bei der ersten der beiden Übungen nehmen wir eine Hantel zur Hand. Wir legen und uns auf den Rücken, die Füsse auf den Boden aufgestellt, die Beine angewinkelt. Dann legen wir den rechten Fuss auf das linke Knie, halten die linke Hand hinter den Kopf, der rechte Arm ist mit der Hantel in der Hand senkrecht in der Luft.
Die Schultern sind immer leicht vom Boden abgehoben. Dann ziehen wir die "Hantel-Hand" in die Höhe und kommen logischerweise mit dem Oberkörper nach oben.
Am höchsten Punkt, da wo die Spannung am höchsten ist, drehen wir den Oberkörper noch minim seitlich ab, und gehen mit der Hantel-Hand Richtung Boden.
Ihr wundert euch vielleicht jetzt über die Bilder - da stimmt das mit rechtem Bein und rechten Arm und so nämlich nicht... Dies sind Bilder aus dem ersten Circuit, und da hab ich es leider noch ein bisschen durcheinander gebracht... *sorry*

Bei der zweiten Rumpf-Übung kommt der Gym Stick zum Einsatz. Und diese Übung besteht eigentlich aus zwei Übungen in sich... Zuerst rollen wir den Gym Stick ziemlich weit ein, sodass es auch schön anstrengend wird. Wir stehen im hüftbreiten Stand, die Beine leicht angewinkelt, den Oberkörper 45 Grad nach vorne gebeugt. Die Arme sind nach unten gestreckt, und selbstverständlich halten wir den Gym Stick in den Händen. Dann gehen wir mit dem Oberkörper langsam nach unten, die Arme weiterhin ausgestreckt, und gehen mit dem Gym Stick auf Höhe Schienbeine.
Den Gym Stick noch einmal etwas eindrehen und dann wieder hoch und gerade aufstehen. Dies wiederholen wir 10 mal und wechseln dann in den zweiten Teil der Übung. Wir bleiben unten, denn nun ist Rudern angesagt. Das kennt ihr ja.
Und nun komme ich noch zur letzten Übung, die ich euch heute erklären will. Die Balance-Übungen. In den letzten Posts sind euch bestimmt die Bilder aufgefallen, in denen die Profeelers so komisch auf der Mauer standen, ein Bein und einen Arm in der Luft, total konzentrierter Blick. Etwa so:
Das ist die grosse Balance-, aber auch Konzentrations-Herausforderung! Und die geht so: Wir stellen uns auf den linken Fuss, das rechte Bein heben wir in die Luft und drehen den Fuss im Uhrzeigersinn. Das geht ja noch und ist an sich ja auch nicht schwierig...
Schwierig wirds dann, wenn wir die Übung vervollständigen. Ihr seht, auf den Bildern haben alle den rechten Arm in der Luft. Dies aus dem ganz einfachen Grund, weil wir mit der rechten Hand eine 6 schreiben. Ihr denkt euch vielleicht jetzt "Ha! ist ja gar kein Problem!"... Ich sage euch aber - das ist es!
Den "Bauch" der 6 schreibt ihr nämlich gegen den Uhrzeigersinn. Und genau da wird es schwierig! Sobald man nämlich anfängt, die Hand linksrum zu drehen, macht der Fuss genau dasselbe! Ihr glaubt mir nicht? Probierts aus! Ich bin ja gespannt, wie es euch dabei ergeht... ;o)

So, und nun wünsche ich euch einen wunderschönen Dienstag! Am Donnerstag haben wir übrigens unser Weihnachts-Special im profeel outdoor training. Also ich freu mich schon!

Liebe Grüsse, Euer Running Bunny Susanne

Freitag, 16. Dezember 2016

Profeelers unter der Winter-Nebeldecke

Boaaaa, was war das kalt gestern Abend im profeel outdoor training! Schon am frühen Morgen war es kälter als die letzten Tage und Wochen. Die Temperaturanzeige in meinem Auto hat noch im späten Vormittag -4 Grad angezeigt...
Klar, dass es auch am Abend um einiges kälter war als in den letzten Trainings. Das erste Mal in diesem Winter, dass ich meine wirklich warmen Kleider angezogen habe.

Wir haben wegen den tiefen Temperaturen ein eher langes Aufwärm-Training gemacht mit viel Ausdauer im Anschluss.
Nach der Ausdauer folgte wieder der kleine Kraft-Parcours wie in den letzten Wochen. Mit Hanteln, GymStick und Körperkraft auf den Matten... Ich bleibe meinen Kurs der letzten Donnerstags-Posts treu - ich zeige euch viele Bilder. ;o)
Während dem Aufwärmen und zu Beginn des Ausdauer-Teils waren wir alle noch ziemlich dick eingepackt und sahen ähnlich aus wie ein "Michelin Mannli". Aber schon zu Beginn der Ausdauer legten doch die meisten die warme Jacke weg - es war einfach viel zu warm...
Ich hatte vor allem zu Beginn des Trainings schrecklich kalte Hände. Auch noch während dem Ausdauer-Teil, wo mir sonst doch ziemlich warm war. Ich habe mir da ehrlich gesagt schon ein bisschen Gedanken darüber gemacht wie das dann gehen soll, wenn ich mit den kalten Händen die schweren Hanteln in die Luft stemmen muss.
Komischerweise war mir während dem Parcours so richtig schön warm. Und zwar von Kopf bis Fuss! Ich hatte auch schön warme Hände, was für mich eigentlich eher untypisch ist. Schliesslich ist mein zweiter Vorname ja auch "Gfröhrli". Wie dem auch sei... Wir machten unseren Parcours dreimal durch.
Von der Dauer der einzelnen Übungen her gesehen meinte es Babs wirklich gut mit uns. Der Intervall betrug nämlich nur 30 Sekunden je Übung. Jetzt gibt es aber noch ein grosses ABER. Im Vergleich zu den letzten Wochen war der Parcours nämlich ziemlich intensiver! Einerseits war die Anordnung anders. Wenn wir zum Beispiel zwei Schulter-Übungen hatten, dann waren diese im gestrigen Training grad nacheinander. Und zwar so, dass die strengere Übung als Zweites kam. Und was den Parcours auch noch anstrengender machte: Babs hat die grösseren Gewichte hervor geholt. Also, ich glaube, ich war nicht die Einzige die froh war, dass der Intervall kürzer war... Und ich gehe davon aus, dass wir alle heute und morgen noch ziemlich intensiv an das Training zurück denken! Muskelkater lässt grüssen...
 
Gegen Ende des Parcours wurde es dann doch wieder ziemlich frisch. Und für das Cool Down und Stretching verwandelten wir alle uns schneller wieder in Michelin Mannlis als man überhaupt schauen konnte...

So, und nun wünsche ich euch einen stressfreien Freitag und ein wunderbares, erholsames Wochenende!
Liebe Muskelkater-Grüsse, Euer Running Bunny Susanne